SPD Burscheid

Die Sorge der Burscheider SPD, dass eine Überlastung des Wertstoffhofes in Heide eintreten wird, hat sich bestätigt. Verschärft wird diese Situation zusätzlich, durch den Wegfall der mobilen Station in Witzhelden, ab 1.1.2018. „ Diese zusätzlichen Kapazitäten können wir nicht mehr auffangen, “ erklärt  Klaus Becker, Fraktionsvorsitzender. „ Deshalb sind die Vorschläge von Frau Lichtinghagen-Wirths, der Geschäftsführerin des BAV, absolut nachvollziehbar und richtig, “ so Becker weiter. Der BAV wird den Standort Heiligeneiche umgehend ertüchtigen. Hier können dann die Burscheider und Odenthaler neben dem Grünschnitt, in Zukunft auch Sperrmüll, Elektroschrott und Altmetalle abgeben. Diese provisorische Maßnahme geht dann fließend in den neu zubauenden Wertstoffhoff über. In Heiligeneiche wird dann auch das Schadstoffmobil zu festgelegten Zeiten zur Verfügung stehen. „ Wir werden dieses Konzept, mit dem zu beschließenden Bauvorhaben im Stadt Entwicklungs-Ausschuss, befürworten, “ erklärt Becker. Die Burscheider Sozialdemokraten hoffen mit diesen Maßnahmen, das Thema Überlastung der Wertstoffhöfe abgeschlossen zu haben.

Wer A sagt muss auch B sagen, heißt es in einem bekannten Sprichwort. Umso mehr ist man verwundert, wenn man die Aussage der Burscheider Grünen hört, die einen LKW-Parkplatz auf Burscheider Gebiet generell ablehnen. „Ich habe noch das kollektive Aufheulen der Burscheider Politik im Ohr, als es um die schrecklichen Unfälle auf der BAB 1 Richtung Leverkusen ging, “ meint Klaus Becker, Fraktionschef der Burscheider Sozialdemokraten. „ Auf der einen Seite kritisiert man die Nichteinhaltung von Lenk- und Ruhezeiten der LKW Fahrer und sorgt sich um die Psyche der Feuerwehrmänner und auf der anderen Seite ist man nicht gewillt, dringend erforderlichen Parkraum zu schaffen. Das passt nicht zusammen, “ stellt Becker abschließend fest.

Die Burscheider Sozialdemokraten haben schon in der Sitzung des Stadt-Entwicklungs-Ausschusses darauf hingewiesen, dass aus ihrer Sicht eine Park- und Rastanlage im Raum Burscheid-Geilenbach, auf Grund der täglichen Stausituation, generell nicht in Frage kommt. Die SPD bevorzugt die sogenannte „Solinger-Lösung“. Hier soll eine Park- und Rastanlage zwischen Wermelskirchen und Burscheid geschaffen werden. Diese Anlage sollte nicht beidseitig erstellt werden. Aus Sicht der SPD sollte ein Splitting erfolgen und die Rastanlage Richtung Dortmund auf Leverkusener Gebiet erstellt werden. „ Wenn es uns dann noch gelingt, die Verantwortlichen davon zu überzeugen, im Zuge der Baumaßnahmen für die Rastanlage, gleichzeitig die Abfahrt Burscheid zu verlegen und neu anzubinden, wäre das für Burscheid eine überaus positive Maßnahme, “ erklärt Becker. Die SPD Burscheid wird sich sowohl für eine Park- und Rastanlage, als auch für die Verlegung der BAB-Abfahrt Richtung Leverkusen einsetzen. Für die Sozialdemokraten gilt: Wer A sagt, muss auch B sagen.

IMG 20170321 Walsken webDie Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken strahlt: Die Metropolregion Rheinland ist auf den Weg gebracht. Von Bonn bis Wesel und von Wuppertal bis Aachen tritt das Rheinland gemeinsam auf. So will man im Wettbewerb um europäische Fördermittel, aber auch um qualifizierte Fachkräfte international stärker wahrgenommen werden, als jede Kommune für sich allein. Als Interessenvertretung für 9 Millionen Menschen können damit Projekte wie Verkehrsinfrastruktur, Bildung und Forschung, Standortmarketing sowie Kultur und Tourismus gemeinsam geplant und umgesetzt werden.

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Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 23. November 2013 wählten die Mitglieder des SPD Ortsvereins Burscheid einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende, Bodo Jakob, wurde für die nächsten 2 Jahre in seinem Amt bestätigt und wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Annika Hommer (23) und Klaus Becker (57). Daniel Jagla und Heike Engels bleiben stellvertretende Vorsitzende. Den Vorstand komplettieren Eva Becker, Gerd im Sande, Manfred Liesendahl und Jakob Fromm.
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