SPD Burscheid

Was soll man von einem Staat halten, der seine Aufgaben mit der Hilfe von Fördertöpfen erledigt? Mittlerweile sehen wir diese Maßnahmen schon als normal an.

Es gibt für alles irgendeinen Fördertopf, den jeder Sachbearbeiter einer Verwaltung beantragen kann. Dafür muss man keine besonderen Fähigkeiten aufweisen und schon gar nicht Bürgermeister sein.

Es ist auch mittlerweile eher langweilig, wenn die Verwaltung in jeder Ratssitzung erklärt, wie stolz man ist, mal wieder Fördermittel erhalten zu haben, die man ja eigentlich gar nicht erwartet hätte.

Aha, gähn…nächster Tagesordnungspunkt!

Für mich ist dieser Eiertanz um Fördertöpfe eine Bankrotterklärung!

Nun, ich habe mein ganzes Berufsleben in der freien Wirtschaft verbracht und Zielzahlerfüllung, Kostenanalyse und Gewinn- und Verlustrechnung, waren für mich normale kaufmännische Vorgänge.

Es wäre sicherlich einmal interessant gewesen, die Reaktion der Geschäftsleitung zu beobachten, wenn ich dieser, nach einem vergeigten Auftrag erklärt hätte, dass wir diesen Verlust gedenken über einen Fördertopf auszugleichen.

Getreu dem Motto: „Unfähigkeit ist gar nicht schlimm, ein Fördertopf ist immer drin!“

Ich erwarte von einer Landes- und Bundesregierung, dass sie ihre Einnahmen und Ausgaben im Griff haben und sich ihrer Verantwortung, wie ein Unternehmen der freien Wirtschaft, stellen.

Fördertöpfe gäbe es dann nicht mehr oder sie wären sicherlich nur die Ausnahme von der Regel. Auf unsere Verwaltung kämen dann sehr interessante Aufgaben zu und Politik und Verwaltung dürften dann, über ihren Haushalt, eigenverantwortlich entscheiden, ganz ohne Fördertöpfe.

Klaus Becker

 

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