SPD Burscheid

„Auf 500 Metern haben wir in der Pastor-Löh-Straße drei Unfallbrennpunkte, die einfach nicht angepackt werden“, stellt Ralph Liebig, Bürgermeisterkandidat der SPD Burscheid, in einer Ortsbesichtigung mit besorgten Bürgerinnen und Bürgern fest. „Wir packen dieses Thema noch einmal an“, verspricht Liebig. Die SPD Burscheid hat nun drei Anträge zum Thema Verkehrssicherheit in der Pastor-Löh-Straße gestellt.

1. Brennpunkt: Kreisverkehr Raderweg/Auf der Schützeneich: Hier fordert die SPD Burscheid, vor den jeweiligen Querungshilfen (Zebrastreifen), eine Aufpflasterung vorzunehmen, um das Rasen durch den überfahrbaren Kreisverkehr zu verhindern. „Wir haben hier zwei Kindertagestätten und unser Seniorenheim in unmittelbarer Nähe. Dies ist Grund genug endlich aktiv zu werden und die Raserei zu stoppen“, erklärt Klaus Becker, Fraktionsvorsitzender der SPD.

2. Brennpunkt: Überfahren des abgesenkten Bürgersteiges Haus Nr. 23: „Wenn wir es nicht täglich sehen würden, könnte man es kaum glauben. Unsere Kinder und auch alle erwachsenen Passanten sind hier nicht sicher“, stellt eine besorgte Anwohnerin und Mutter von zwei Kindern fest. Die SPD Burscheid fordert hier einen Poller zu Beginn der Absenkung des Bürgersteiges,damit dieser nicht mehr als Fahrbahn benutzt werden kann, um nicht auf den Begegnungsverkehr warten zu müssen. „Des Weiteren möchten wir hier, an der vorhandenen Verengung der Fahrbahn, eine zusätzliche Aufpflasterung vornehmen“, erklärt Wahlkreiskandidatin Claudia Hagen.

3. Brennpunkt: Geschwindigkeitsbegrenzung hinter dem Haus Nr. 34: Anwohner haben sowohl die Stadt als auch den Kreis, bereits mehrfach, auf die unbefriedigende und gefährliche Situation in dem Bereich, hinter dem Haus Nr. 34/letzte Aufpflasterung und der Kindertagesstätte Rasselbande, aufmerksam gemacht. Hier ist 50 km/h auf 80 Metern erlaubt, da keine beiderseitige Bebauung vorliegt. Dieser Weg wird von zwei Kindertagesstätten und den Kindern des dortigen Sportvereines benutzt. Vorher ist 30 km/h und danach ist 30 km/h vorgeschrieben und entsprechend ausgeschildert. „Jeder vernünftige Menschenverstand erkennt hier die zwingende Erforderlichkeit einer durchgehenden Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h“, stellt Ralph Liebig fest, „ich werde mich dafür einsetzen. Die Aussage, dass dies wegen irgendwelchen Paragraphen und Verordnungen nicht gehen soll, leuchten mir nicht ein und will ich auch nicht gelten lassen“, schließt Liebig, Bürgermeisterkandidat der SPD Burscheid.

 

Der Antrag im Original:

 

Sehr geehrte Frau Janeck,

die SPD Burscheid stellt hiermit den Antrag, die Pastor-Löh-Straße an folgenden Punkten zum Thema der nächsten Verkehrsbesprechung zu machen:

1. Brennpunkt: Kreisverkehr Raderweg/Auf der Schützeneich

Hier haben uns Anwohner darauf hingewiesen, dass der Kreisverkehr rücksichtslos geradeaus überfahren wird. Von einer angemessenen Geschwindigkeit kann hier keine Rede sein.

Wir möchten daher, jeweils vor den Querungshilfen (Zebrastreifen), eine Aufpflasterung vornehmen, um so eine sinnvolle Verkehrsberuhigung umzusetzen. Gleichzeitig erhöht sich dadurch die Sicherheit der Fußgänger. Die Querungshilfen werden von Kindern von zwei Kindertagesstätten sowie von den Senioren des Altenzentrums genutzt.

 

2. Brennpunkt: Pastor-Löh-Straße 23

Vor den Ausfahrten des Hauses Nr. 23 wurde sinnvoller Weise der Bürgersteig abgesenkt. Nun wird diese Absenkung als Fahrbahn benutzt. Der Bürgersteig ist nicht mehr sicher. Eltern haben Angst um ihre Kinder. Fahrzeugführer umgehen so das Warten auf den Begegnungsverkehr.

Wir möchten hier, vor dem Haus Nr.23, einen Poller aufstellen, der das Überfahren des abgesenkten Bürgersteigs unmöglich macht. Des Weiteren möchten wir hier eine 2. Aufplasterung an einer Fahrbahnverengung vornehmen. Dadurch wird den Rasern die Möglichkeit der sinnlosen Beschleunigung genommen.

 

3. Brennpunkt: Geschwindigkeitsbegrenzung hinter dem Haus Pastor-Löh-Straße 34

Hier ist hinter der letzten Aufpflasterung Tempo 50 km/h erlaubt, obwohl sich nur wenige Meter weiter eine Kindertagesstätte befindet und dort auch wieder die 30 km/h Zone beginnt. Die Aussage, dass geht nicht, weil…… und die damit verbundene Paragraphenreiterei lassen wir nicht mehr gelten. Jeder vernünftige Menschenverstand erkennt die Erforderlichkeit einer durchgehenden 30iger-Zone.

Des Weiteren sollten öfter Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden und zwar zu den Zeiten, wo sich die Messungen im wahrsten Sinne des Wortes lohnen werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Klaus Becker

Fraktionsvorsitzender

 

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