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Parkverbote: Anwohner dürfen nicht die Leidtragenden sein
In den vergangenen Tagen haben uns mehrere Bürgerinnen und Bürger auf die Parkverbote im Bereich Am Sportfeld, In der Dellen und der Griesberger Straße hingewiesen. Hintergrund sind der laufende Glasfaserausbau sowie die anstehende Sanierung des Kanals.
Nach Rückmeldung der Stadtverwaltung sollten die Haltverbote frühestens 72 Stunden vor Beginn des jeweiligen Bauabschnitts aktiv werden. Vor Ort zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Die Schilder gelten seit dem 08.06., Arbeiter waren in den betroffenen Bereichen bislang nicht zu sehen. Sichtbar ist lediglich ein ausgehobener Bereich auf dem Bürgersteig, offenbar im Zusammenhang mit dem Glasfaserausbau.
Gleichzeitig wurde uns berichtet, dass bereits Anwohnerinnen und Anwohner Knöllchen erhalten haben. Das ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar.
Wenn Parkverbote eingerichtet werden, müssen sie sich am tatsächlichen Baufortschritt orientieren. Gerade in einem Bereich, in dem Parkplätze ohnehin knapp sind, dürfen Anwohnerinnen, Anwohner und Beschäftigte nicht unnötig belastet werden.
Die SPD Burscheid hat die Stadtverwaltung erneut um Klärung gebeten. Für uns ist klar: Wenn Haltverbote zu früh aktiv waren oder nicht wie angekündigt angepasst wurden, darf den Betroffenen daraus kein finanzieller Nachteil entstehen.
Wer in diesem Zusammenhang ein Knöllchen erhalten hat, sollte dieses sorgfältig prüfen. Hinweise, Fristen und Kontaktdaten finden sich auf dem jeweiligen Schreiben.
Allgemeine Rückfragen zum ruhenden Verkehr:
Ordnungsamt Stadt Burscheid
Rathaus, Höhestraße 7–9
51399 Burscheid
Telefon: 02174 670-369
E-Mail: ordnung@burscheid.de
Wir bleiben an dem Thema dran.